Kinder von der Grundschule Zdíkov verbrachten ihren ersten Projekttag in Bayern. Genauer gesagt im Bayerischen Wald. Ihre Partnerschule in Hohenau ist seit Mai 2012 als die Schule des Nationalparks Bayerischer Wald ernannt worden, und deshalb nutzt oft das Programmangebot für Kinder nicht nur bei der Gestaltung der Wandertagen, sondern auch bei den Unterrichtsstunden der Fächer HSU und PCB.

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„Die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Wald ist ein sehr wertwoller Bestandteil unseres Schullebens,“ ergänzt Frau Direktorin Uta Hoffmann bei der Begrüßung unserer Gruppe. 

 Auf dem Parkplatz am Nationalparkzentrum Lusen haben wir uns in drei gemischte deutsch-tschechische Gruppen geteilt und machten wir uns mit dem Waldführer auf den Weg.

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Zuerst war das Wetter nicht besonders angenehm für solches Programm, der Regen wollte nicht aufhören und es herrschte dichter Nebel. Die Station 1 bei dem Freigehege mit Wisenten, die weit im Wald versteckt waren, nutzten wir dazu, uns gegenseitig das Wort Wisent, bzw. zubr beizubringen.

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An der zweiten Station freuten wir uns auf den Luchs, der leider vor uns auch in einer Höhle versteckt war. Also Vorsicht, die Sprachecke: Luchs – rys! Der Uhu war an der nächsten Station und diesmal hatten wir Glück. Dort erfuhren wir, dass es sich um die größte Eule der Welt handelt und auf Tschechisch heißt sie VÝR. Wir setzten den Weg fort, jetzt zu Wölfen, die drei im Gehege zu erblicken waren. Vergesst nicht: Wolf – vlk. Die vorletzte Station führte uns zum Elch, den wir sogar von nah beobachten konnten. Mit der Größe von mehr als 2 Metern geht es wirklich um ein respektables Tier von der Hirschart. Eher einzelgängerisch, lebhaft in der freien Natur einsam (außerhalb der Paarungszeit). Elch – los! Hasel- und Auerhuhn – unsere letzte Station, wo auch ein paar Sonnenstrahlen zu spüren waren. Sprachecke: Auerhahn – tetřev.

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Den Spraziergang begleiteten erste schüchterne Bemühungen um Kontaktknüpfung, erste Fragen und Antworten in der Fremdsprache und gutes Gefühl und Freude von der einfachen fremdsprachigen Kommunikation. Der Bewirtung im Schulgebäude folgte noch die Besichtigung der Schulräumlichkeiten und danach begaben wir uns auf den Weg nach Hause.