Am Mittwoch, dem 13. Dezember 2017 fand das erste Schülertreffen von den Partnerschulen aus Žichovice und Bodenmais statt, diesmal auf der bayerischen Seite. Alles einschließlich Wetter war gelungen, so dass „Sturmwind“ nur der Name des Busfahrers war, der die 18 Kinder aus Žichovice sicher durch den Schnee nach Bodenmais fuhr.

Die deutschen Kinder begrüßten uns mit einem kurzen Programm – mit Gitarrenbegleitung sangen sie zwei schöne Lieder und dann zeigten sie uns auch, was sie schon auf Tschechisch können.

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Dafür bekamen die Sänger von uns kleine Geschenke. Nach der Vormittags-Brotzeit in der Musikhalle waren wir stark genug, das ganze Schulgebäude gründlich zu erforschen. Es ist wirklich riesig, im Vergleich zu unserer Kleinschule ein großer Unterschied! Das Schulgebäude gefiel uns sehr gut, hoch schätzten wir auch die persönliche Teilnahme des Schulleiters Herrn R. Lang, der uns den ganzen Tag durch begleitete. Sogar gliederte er sich aktiv auch in das Völkerballspiel ein, das gleich nach dem Schulrundgang begann.

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Gegen die deutschen Freunde von der 3. Klasse kamen unsere meistens Erstklässler nicht auf und ohne Hilfe von dem netten Schulleiter wäre das Spiel nicht unentschieden gewesen. Zu Mittag aßen wir typisch bayrisch – Schnitzel mit Kartoffelsalat, den unsere Kinder meistens durch Ketschup ersetzten.

Danach unternahmen wir einen kleinen Stadtrundgang mit Besuch der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit der Schwarzen Madonna auf dem Hauptaltar,

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in der Joska-Glasbläserei bewunderten wir die Kunst der Glasbläser bei der Herstellung von Pokalen.

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Bekannt ist die Stadt auch durch ihr Bergwerk und den Silberberg, der mit Schnee bedeckt über der Stadt stolz emporragt. Weißer Schnee funkelte in der Wintersonne und in dieser Weile war er für unsere Kinder das Interessanteste. Der Große Arber verbarg sich zuerst hinter den Wolken, um uns letztendlich einen für uns unbekannten Anblick zu zeigen. Zum Schluss die schönste Bewertung des Projekttages von der kleinen Stela, die in der ganzen Woche vor dem Ausflug ohne Mama und in das fremde Land große Angst hatte: „Das nächste Mal fahren wir für 10 Tage hin!“